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Die Ausbildung zum Heilpraktiker

Die Ausbildung zum Heilpraktiker ist auf der Basis eines bewährten rollierenden Systems als zwei- bis dreijähriges berufsbegleitendes Abendstudium ausgerichtet. Das ermöglicht einen jederzeitigen Einstieg am Beginn eines neuen Kursthemas (siehe Stundenplan). Es gibt 3 Kurse A, B und C, die jeweils einem anderen Wochentag zugeordnet sind. In Gruppen von maximal 16 Schülern arbeiten wir in entspannter Atmosphäre. Der Unterricht findet im wöchentlichen Turnus von 08:45 - 12:15 Uhr vormittags bzw. zweiwöchentlichen Turnus von 18:30 - 21:00 Uhr statt.

Während des Unterrichts wird das umfangreiche Wissen durch Vorträge, Diskussion, Filme und weitere moderne Unterrichtsmittel vermittelt. Jeder Schüler erhält zum behandelten Thema ein komplettes, umfangreiches Arbeitsskript, durch das die Unterrichtsinhalte komplett wiedergegeben und vertieft werden. Bis zur nächsten Unterrichtseinheit werden die Skripte im Heimstudium durchgearbeitet. Hierbei sollte ein Zeitaufwand von 3 - 5 Stunden wöchentlich eingeplant werden.

Die HP-Schule Kinzigtal Süd bietet begleitend zur theoretischen Ausbildung einen praktischen Unterricht in der angeschlossenen Naturheilpraxis an, der freiwillig und zusätzlich belegt werden kann (siehe auch Die Kosten). In der Regel finden diese Kurse in einem rollierenden System turnusmäßig an ausgewählten Samstagen in der Zeit von 10:00 - 16:00 Uhr statt. Die Termine entnehmen Sie bitte dem Aushang oder den Ankündigungen im Internet: Während der dreijährigen Ausbildung sind insgesamt ca. 10 Samstage eingeplant (z.B. Laborkurs, Injektions- und Infusionstechniken u.a.). Hier liegt der besondere Vorteil unserer Heilpraktikerschule: Neben einer fundierten theoretischen Ausbildung kann in der angeschlossenen Heilpraktiker-Praxis tatsächlich praxisorientiert gearbeitet werden.

Für das anspruchsvolle Studium ist ein wenig Fleiß und Ausdauer erforderlich. Aber, keine Angst, es ist zu schaffen. Denn gerade das Lernen in unseren Kleingruppen verhindert, dass Einzelne »untergehen«. Die regelmäßigen Leistungskontrollen helfen Ihnen, Ihren aktuellen Leistungsstand stets zu kontrollieren.

In unserer Heilpraktikerschule werden alle Schüler fachgerecht auf die amtsärztliche Heilpraktikerüberprüfung vorbereitet. Prüfungsvorbereitung und Einzelunterricht können zusätzlich in Anspruch genommen werden.

Da unsere Heilpraktikerschule häufig von Berufstätigen besucht wird, die die Ausbildung zum Heilpraktiker als berufsbegleitendes Vormittags- oder Abendstudium absolvieren, haben wir unseren Ausbildungslehrgang so ausgelegt, dass er individuell gestaltet werden kann. Sie können das Ausbildungsziel mit mehr oder weniger Unterrichtszeit erreichen. Es gibt die Möglichkeit, einen oder bis zu drei Unterrichtsabende im zweiwöchigen Turnus zu besuchen. Sie können auf diese Weise die Intensität und Geschwindigkeit ihres Studiums individuell gestalten. Mehrere Schulabende pro Woche haben ohne Frage den Vorteil, dass der Lernstoff schneller bzw. intensiver erlernt und behalten wird. Das Lernpensum ist auch bei Belegung nur eines Kursabends zu schaffen, wenn das Heimstudium nicht vernachlässigt wird.

Alle Schüler unserer Schule erhalten nach bestandener schulinterner Prüfung ein Abschlusszeugnis. Ziel der Heilpraktiker-Ausbildung ist die erfolgreiche Vorbereitung auf die amtsärztliche Überprüfung zum Heilpraktiker beim Gesundheitsamt nach dem Heilpraktikergesetz und der Durchführungsverordnung. Schüler mit bestandener Heilpraktikerüberprüfung dürfen nach Abnahme der Überprüfung durch den Amtsarzt selbst praktizieren und können selbstverständlich ihr Praktikum in unserer Heilpraktikerpraxis absolvieren.

Theoretischer Teil der Heilpraktiker-Ausbildung

Anatomie, Physiologie und Pathologie:

  • Zelle (Zytologie)
  • Gewebearten (Histologie)
  • Bewegungsapparat
  • Herz / Kreislauf
  • Blut
  • Lymphatische Organe
  • Immunologie
  • Verdauungssystem
  • Endokrinologie
  • Harnapparat
  • Fortpflanzungsorgane
  • Atmungssystem
  • Nervensystem / Sinnesorgane
  • Haut
  • Allgemeine Infektionslehre
  • Infektionskrankheiten
  • Hygiene
  • Psychologie für die Prüfung
  • Naturheilkunde für die Prüfung
  • Gesetzeskunde

Praktischer Teil der Heilpraktiker-Ausbildung

Untersuchungstechniken für:

  • Bewegungsapparat
  • Herz / Kreislauf und Gefäße
  • Atmungssystem
  • Neurologie
  • Verdauungssystem
  • Injektionstechniken
  • Labor
  • Notfallmedizin
  • Anamneseerhebung