Lehrgang Homöopathie
Homöopathie, ein Thema, das für Heilpraktiker und eigentlich für »Jedermann« aktuell ist. Dieser Lehrgang richtet sich daher sowohl an Heilpraktikeranwärter, als auch an medizinische Laien oder Interessenten anderer medizinischer Berufsgruppen.
Einmal im Monat findet samstags von 9:00 - 16:00 Uhr der Unterricht für diese drei Jahre dauernde Ausbildung statt. Dabei werden die Termine selbstverständlich so koordiniert, dass ein Schüler des Ausbildungslehrgangs zum Heilpraktiker parallel den Homöopathielehrgang besuchen kann. Termine für Lehrgänge finden Sie unter "Termine / Aktuelles -> Neue Kurse / Kurstermine".
Was ist Homöopathie?
»Was? Du hast Kopfschmerzen und willst nicht schon wieder chemische Medikamente nehmen? Dann geh' doch mal zum Mayer, der ist Homöopath und hat eine Praxis hier im Ort. Er gibt Dir dann bestimmt was Pflanzliches oder setzt Dir ein paar Nadeln auf den Kopf.« - Also, wenn man sich das so anhört, ist Herr Mayer gewiss kein Homöopath. Er ist bestimmt ein Heilpraktiker. Aber ist das nicht dasselbe? Nein, eben nicht! Ein Homöopath arbeitet mit homöopathischen Arzneimitteln. Nicht zu verwechseln mit der »normalen« Naturheilkunde. Davon abgesehen dürfte sich Herr Mayer auch nur Homöopath nennen, wenn er Arzt wäre und zusätzlich Homöopathie ausübte. Als Heilpraktiker ist er »Heilpraktiker, Spezialgebiet Homöopathie«.
Die Homöopathie arbeitet nach dem Ähnlichkeitsprinzip (griech. homoin - ähnlich, pahtos - Leiden). Jeder Patient bekommt das Mittel verabreicht, welches ihm oder seiner Krankheit am ähnlichsten ist. Dieses Mittel ist homöopathisch aufgearbeitet, d.h. verdünnt und verschüttelt. (Diese besondere Art der Verdünnung wird von den Gegnern der Homöopathie fälschlicherweise mit dem berühmten »Tropfen in den Bodensee« verglichen. Damit wollen Gegner der Homöopathie die Unwirksamkeit der homöopathischen Medikamente veranschaulichen.) Das »Medikament« wird letztlich verabreicht in Form von Globuli (Kügelchen), Tropfen oder Tabletten.
Was ist Klassische Homöopathie?
Die klassische Homöopathie basiert hauptsächlich auf den Forschungsergebnissen ihres Gründers Samuel Hahnemann. Hier wird ausschließlich mit Hochpotenzen gearbeitet und die Gabe von Komplexmitteln vermieden.
Inhalte der Ausbildung
Einführung in die Homöopathie:
- Was ist Homöopathie?
- Herstellung der homöopathischen Arznei
- geschichtliche Grundlagen
- Vorstellung von Mitteln aus dem Tier-, Pflanzen- und Mineralreich
- Was gehört in die homöopathische Hausapotheke
Praktische Anwendung:
- Umgang mit dem Repertorium Synthesis
- Hierarchisierung der Symptome
- Mittelfindung anhand von Tabellen
- Anamneseführung (akut und chronisch)
- Ausführliche Besprechung einzelner Mittelbilder
- Wahl der richtigen Potenzierung
- Die Folgebehandlung
- Fallbeispiele als Hausaufgabe
- Behandlung von Erkrankungen im Kindesalter
Miasmenlehre:
- Ausführliche Besprechung der Miasmen Psora, Sykosis, Syphilinie und Tuberkulinie
- Homöopathie und Krebs
- Einführung in die Onkologie
- die psychosomatische Seite des Krebsgeschehens
- wie geht die Schulmedizin vor
- was gibt es für naturheilkundliche Methoden
- homöopathische Begleitbehandlung im Rahmen eines Krebsgeschehens
- das Krebsmiasma
Darüber hinaus erfahren die Schüler auch Wissenswertes über Themen wie Bachblüten, Schüsslersalze und Psychosomatik. Die ganze Ausbildung wird durch übersichtliche Skripte begleitet, die eine große Schreibarbeit ersetzen. Dadurch wird mehr Unterrichtsmaterial in die Stunden gepackt. Es wird erwartet, dass die Skripte zu Hause noch einmal nachgearbeitet werden, um ein optimales Verständnis zu garantieren. Am Ende der Ausbildung wird eine Klausur über den gesamten Unterrichtsstoff geschrieben.
Ziel des Kurses:
Der Schüler ist nach Beendigung des Lehrgangs mit allen Gebieten der klassischen Homöopathie soweit vertraut, dass er in der Lage ist, eine Patientenanamnese mit anschließender Behandlung durchzuführen.